05.01.2019

150. Jahreshauptversammlung

 

Bild: Eine stattliche Schar von Mitgliedern waren für ihre langjährige Treue zur Feuerwehr zu ehren. Stehend von links Kreisbrandmeister Josef Bauer, Bürgermeister Hermann Brandl, Konrad Weiß, Andreas Aschenbrenner, Kommandant Peter Stoiber, Vorstand Michael Stauss, 2. Vorstand Lisa Brückl, Andreas Schaffer, Ehren-Kreisbrandmeister Max Zelzer und Josef Achatz. Sitzend: Pfarrer Josef Gallmeier, Alois Sperl, Werner Wiesner, Josef Achatz (Kagerbauer), Josef Hoffmann und Josef Aschenbrenner. Foto: Weiß

 

 

Vorfreude auf das 150-jährige Gründungsjubiläum

 

Generalversammlung mit Rechenschaftsberichten – Rückblick auf ein ruhiges Jahr und Ehrungen

 

Arnbruck. Auch wenn 2018 für die Arnbrucker Feuerwehr ein relativ ruhiges Jahr war, gab es dennoch stets viel zu tun, auch kleinere Einsätze erforderten umsichtiges Handeln und es standen viele Termine im gesellschaftlichen Leben an. Vor ihrer 150. Generalversammlung im Gasthof Vogl besuchte man den Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche, wo man zusammen mit Pfarrer Josef Gallmeier auch der verstorbenen Kameraden gedachte.

 

Den unlängst verstorbenen Franz Hoffmann ehrte man in einer Gedenkminute, nachdem Vorstand Michael Stauss die Mitglieder im Hansolsaal begrüßt hatte. Schriftführer Karl Brandl verlas das Protokoll und Kassier Melanie Bauer erstattete den Kassenbericht; Rudi Hitzenbichler und Stefan Achatz hatten die Kasse geprüft und in bester Ordnung befunden, so dass sie einstimmig entlastet wurde. Stauss nannte in seinem Rechenschaftsbericht 200 Mitglieder, davon 87 aktive, 37 passive und 51 fördernde Mitglieder, 17 Ehrenmitglieder und 8 Jugendliche. „Wir konnten als neue Mitglieder Christian Friedrichs, Andreas Bootz, Florian Hoffmann, Lucas Bielmeier, Kevin Dachs, Sofia Freimuth, Johann Piller, Sophie Plötz, Hannes Schaffer, Kerstin Köppl und Stefanie Vogl begrüßen“ sagte Stauss.

 

Das ganze Jahr über beteiligte sich die Feuerwehr an den kirchlichen und weltlichen Festen der befreundeten Vereine und setzte mit Gartenfest, Blaulichtparty und einem Stand beim Weihnachtsmarkt eigene Akzente. Das Patenbitten bei der FFW Thalersdorf und die Besuche bei Schirmherren, Festmutter und Festbraut ließen schon Vorfreude auf das 150-jährige Jubiläumsfest am dritten Juni-Wochenende aufkommen.

 

Kommandant Peter Stoiber zählte in seinem Bericht 41 Einsätze mit 573 Einsatzstunden auf, davon 18 technische Hilfeleistungen. Die Drehleiter habe man nach dem Hagel-Unwetter in Furth i. W. und einer Personenbergung sehr gut brauchen können. Stoiber dankte allen aktiven Wehrleuten, allen voran seinem Stellvertreter Andreas Schrötter für ihren zuverlässigen Dienst.

 

Jugendwart Roland Schötz betreut acht Jugendliche, davon fünf neue. Zwei wurden in den aktiven Dienst übernommen, auf den man sich mit zwölf Übungen vorbereitet habe. Marco Hirtreiter berichtete über die Arbeit der Gruppe Technische Hilfeleistung. Die 59 Mitglieder hielten sich durch Gerätekunde und Übungen wie „Verpuffung“ und „Bergung einer Person unter einem Abrollcontainer“ fit. Dank galt Manfred Weps, der den Bereich Digitalfunk betreut hatte; Dominik Schulz und Sebastian Schirrmacher werden sich nun in diese Materie einarbeiten. Gerätewart Günther Wartbichler meldete kurz und bündig „Alles okay“ und Atemschutzwart Christian Vogl berichtete, welche Übungen er mit seiner Mannschaft (zu der auch Aktive der Feuerwehren Niederndorf und Thalersdorf gehören) durchgeführt hatte. Er sagte, dass in absehbarer Zeit etliche Ersatzbeschaffungen bei Gerät und Material anstünden.

 

In seinem Grußwort sprach Bürgermeister Hermann Brandl der Wehr den Dank für den Dienst zum Wohl der Allgemeinheit aus, den auch Pfarrer Josef Gallmeier würdigte. Brandl sprach die Forderung der Rechnungsprüfer des Landratsamtes an, dass geleistete Sicherheitswachen in Rechnung gestellt werden müssen: „Das wollen wir abwehren.“ Kreisbrandmeister Josef Bauer würdigte nicht nur die Hilfeleistung in Furth und die Bergung einer Person bei einem Notarzteinsatz, bei der die Feuerwehrleiter gute Dienste geleistet habe, sondern auch die Übung im Großraum Cham, bei der Einsätze nach Großschadensereignissen erprobt worden waren. „Eure THL-Abteilung ist bestens gerüstet und ihr habt durch eure gute Jugendarbeit eine sehr gute Altersmischung.“ Er gab zu bedenken, dass man bei Alarmierungen stets die Verhältnismäßigkeit beachten müsse.

 

Zusammen mit dem Kreisbrandmeister nahmen Vorstand Stauss und Kommandant Stoiber die Ehrungen vor. 20 Jahre Mitglied sind Andreas Aschenbrenner, Michael Herrmann, Michael Stauss, Hans Weiß jun., Konrad Weiß und Thomas Zitzl. 30 Jahre dabei sind Alexander Achatz, Andreas Schaffer und Michael Schedlbauer, 50 Jahre Josef Achatz (Exenbach), Josef Aschenbrenner, Franziska Gröller, Johann Kellermeier und Alois Sperl. 60 Jahre Mitglied sind Alois Danzer, Josef Hoffmann und Werner Wiesner. Josef Achatz (Kagerbauer) wurde bei anhaltendem Beifall für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

 

Das Jahr 2019 hält etliche große Jubiläen bereit: 50 Jahre Bergwacht, 50 Jahre Heimatfest und 70 Jahre Sportverein, selbst feiert man 150 Jahre Feuerwehr und die Liebfrauenkapelle wird 375 Jahre alt. Mit dem Dank an alle, die 2018 aktiv mitgearbeitet hatten, verband Stauss die Bitte, auch im neuen Jahr nicht nein zu sagen, wenn Hilfe gebraucht wird.

- Bild und Bericht: Weiß Hans