13.07.2022

Wasserförderung der Zellertal-Wehren

Ü𝐛𝐮𝐧𝐠 𝐖𝐚𝐬𝐬𝐞𝐫𝐟ö𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 ü𝐛𝐞𝐫 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐫𝐞𝐜𝐤𝐞𝐧
𝐒𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐅𝐞𝐮𝐞𝐫𝐰𝐞𝐡𝐫𝐞𝐧 ü𝐛𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐦 𝐀𝐫𝐧𝐛𝐫𝐮𝐜𝐤𝐞𝐫 𝐁𝐚𝐜𝐡
Am vergangenen Mittwochabend trafen sich um 19 Uhr die Feuerwehren aus dem Zellertal zu einer Großübung in und bei Arnbruck. Schwerpunkt war: Wasserförderung über lange Schlauchstrecken. Die Förderung des Löschwassers startete an der Saugstelle hinter der Rettungswache der Bergwacht Arnbruck und zog sich weiter entlang der Scharebenstraße und dem Scharebenweg hinauf ins sogenannte "Rehlahner". Eine Übung, die angesichts der langen Trockenperioden und den daraus folgenden Waldbrandgefahren genau richtig war.
Folgende Feuerwehren nahmen teil: Die Feuerwehr Bodenmais mit dem 40/1 TS, die Freiwillige Feuerwehr Oberried mit dem 14/1 TS + 40/1, die FFW Asbach mit dem 46/1, die Feuerwehr Drachselsried mit dem 40/1 + 58/1 Faltbehälter, die FFW Thalersdorf mit dem 46/1 TS, die FFW Niederndorf 43/1 TS und die Freiwillige Feuerwehr Arnbruck 42/1 TS + 21/1. Die Leitung der Großübung lag in den Händen von Kreisbrandmeister Josef Bauer und Kreisbrandmeister Thomas Märcz, die örtliche Leitung hatte Kommandant Peter Stoiber. Der Großübung folgte gegen 21 Uhr auf dem Weinfurtner-Parkplatz eine Manöverkritik und der Dank für die engagierte Beteiligung der aktiven Feuerwehrkräfte.
Rund einen Kilometer lang war die doppelt verlegte Schlauchleitung, in der das Löschwasser vom Arnbrucker Bach annähernd 80 Höhenmeter bis zum Einsatzort am Waldrand gepumpt wurde. Die Saugstelle hatte der Trupp von Roland Schötz eingerichtet. Am Zielpunkt hatte Marco Hirtreiters Einsatztrupp den Erstangriff mit den 800 Litern Tankinhalt vorgenommen, an die drei Spritzen angeschlossen waren. Die FFW Drachselsried setzte ihren Schlauchwagen mit Schläuchen für zwei Kilometer ein, dazu einen Faltbehälter, in dem das Löschwasser zwischengeparkt wurde.
Die Scharebenstraße überbrückte Rudi Hitzenbichler mit der Drehleiter, über die zwei Schläuche führten, so dass man darunter durchfahren konnte. Kreisbrandmeister Thomas März, der im Landkreis den Fachbereich Wasserförderung über lange Strecken betreut, sprach die verschiedenen Einsatzschwerpunkte an. Eine so groß angelegte Übung biete die Gelegenheit, das eigene Gerät und die Fahrzeuge zu erproben, die Abläufe der einzelnen Aufbauten zu optimieren und Erfahrungen zu sammeln, um im Ernstfall auch gerüstet zu sein, um schnell und wirksam helfen zu können. Dazu, so Märcz, gehöre auch der zielsichere Umgang mit den Funkgeräten, das sinnvolle Postieren der Pumpen entlang der Schlauchstrecke und auch, die Nachwuchskräfte aus der Jugendfeuerwehr aktiv in die Übung einzubinden, die sehr zahlreich vertreten waren.
Kreisbrandmeister Josef Bauer dankte bei der Nachbesprechung allen Feuerwehren für die gut abgestimmte Zusammenarbeit, bei der auch die speziellen Einsatzgeräte sinnvoll genutzt wurden. Auch Bürgermeisterin Angelika Leitermann hatte sich über den Übungsablauf informiert und dankte allen: „Es ist gut zu wissen, dass sich unsere Bevölkerung im Ernstfall auf ihre gut ausgebildeten und sachgerecht ausgestatteten Feuerwehren verlassen kann.“
Bericht: Weiß Hans